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Do X „Auf Kiel gelegt“

von Rainer Luniak

Einige von Euch werden sich erinnern dass am Anfang meines Bauberichtes von der Do 24 - die mittlerweile herrlich fliegt – bei der Wahl des Vorbilds auch die Do X in der engeren Auswahl stand.

Nach Abwägung der vielen den Bau beeinflussenden Fakten habe ich mich für die folgende Ausführung entschieden bei der die oberste Zielsetzung ein Abfluggewicht unter der 5 kg-Grenze war.

Vorbild wir nicht die allseits bekannte und bereits mehrfach als Modell nachgebaute deutsche Maschine vom Weltflug 1929 werden. Es wurden ja damals von Dornier 3 mehr oder weniger baugleiche Muster gebaut wovon 2 Maschinen an Italien verkauft wurden.

Ich habe mich für die italienische, auf den Namen „Alessandro Guidoni“ getaufte Maschine mit der Kennung I-ABBNentschieden – auch wegen der vollverkleideten Motorpylone – was den Bauaufwand etwas reduziert.

Als Motorisierung sind vorgesehen 6 Stück Koptermotore 2206, 2600 KV an 2x 2S1P Lipos. Damit kann gegenüber Standardmotoren an 3S-Lipos ca. 500 Gramm eingespart werden.

Rumpf und Leitwerk werden in der bewährten Hartschaumplatten-Technik erstellt, wobei jedoch vermehrt 9 mm Depron zum Einsatz kommt.

Der Flügel wird in konventioneller Balsaholz-Holm / Rippenbauweise mit Oratex-Bespannung erstellt werden. Die Motorpylone werden aus Depron erstellt.

Dornier Do X Original Modell
Spannweite 48,0 m 2,15 m
40,1 m Original 1,70 m
Gewicht leer 28250 kg 4,9 kg
Gewicht max. 52000 kg 4,9 kg
Antrieb 12 x V12 Curtiss
je 470 KW
6 x 320 W

Derzeitiger Bauzustand wie auf den folgenden Fotos:

Untere Rumpfpartie – Vorderteil bis zur Stufe aus 60 mm Platte Hartschaum aus dem Vollen gearbeitet – Hinterteil ab Stufe aus 20 mm Hartschaumplatte hergestellt – Stützschwimmer aus 60 mm Hartschaum mit dem heißen Draht geschnitten.

Spanten und Akkuschacht aus 9 mm Depron.

Auch die bereits rohbaufertigen Motorpylone sind aus 9 mm Depron mehrschichtig hergestellt.

Bericht wird dem aktuellen Bauzustand entsprechend fortgesetzt.