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Die hessische Landesregierung hat am 06.05.2020 weitere Lockerungen der Kontaktbeschränkung auch im Breitensport beschlossen. So darf Amateursport im Freien und auch in Hallen ab dem 09.05.2020 unter Auflagen wieder betrieben werden.

Das Fluggelände das FMCD kann somit ab dem 09.05.2020 wieder zum Modellflugtraining genutzt werden.

Der Vorstand des FMCD hat die folgenden Maßnahmen zur Wahrung der Kontaktbeschränkung auf seinem Gelände erlassen:
Die Zahl dem am Modellflugbetrieb teilnehmenden Piloten ist nicht auf eine bestimmte Anzahl beschränkt, jedoch muss immer der Mindestabstand von 2 m eingehalten werden. Wir bauen hier auf freiwillige Selbstkontrolle, wann immer die Anzahl der Personen am Platz zu hoch erscheint, ist das Gelände zu verlassen, evtl. Spazieren gehen.

Wer sich krank fühlt, hustet, Fieber oder Halsschmerzen verspürt, darf das Gelände nicht betreten.

Der Vorbereitungsraum ist möglichst in der ganzen Länge zu nutzen, die Modelle sind in einem Abstand von ca. 10 m aufzubauen, maximal 2 Modelle auf den Tischen.

Alle Piloten halten einen Abstand von mindestens 2 Meter zueinander ein und bilden KEINE Gruppen mit mehr als 3 (drei) Personen.

Übliche Begrüßungen, wie Händeschütteln oder Schulterklopfen etc. ist zu unterlassen.

Es sollen zunächst nur einfach zu handhabenden Modelle eingesetzt werden, zu deren Aufbau und Betrieb kein Helfer erforderlich ist.

Das Weitergeben von Sendern, das Verleihen von Werkzeugen etc. ist verboten.

Im Falle eines Absturzes wird das Modell nur von einer Person geborgen.

Der Aufenthalt im Clubhaus ist verboten, das Clubhaus darf nur EINZELN vom Vorstand oder Flugleiter betreten werden.

Es dürfen nur selbstmitgebrachte Getränke außerhalb vom Clubhaus aus der Flasche oder eigenen Gläsern oder Tassen getrunken werden. Die Benutzung von Gläsern oder Geschirr ist verboten.

Der Verzehr von fremden Speisen ist verboten, es dürfen ausschließlich nur selbst mitgebrachte Speisen, selbst gegessen werden.

Zuschauer sind freundlich zu bitten das Gelände zu verlassen.

Regeln für Flugleiter

Der Flugbetrieb wird wie üblich an den Wochenenden von Flugleitern geleitet.

Der Flugleiter kann einen zweiten Flugleiter benennen, der den Flugbetrieb leitet, während er selbst fliegt.

Die Flugleiterkladde im Clubhaus ist NICHT zu nutzen. Es ist eine eigene Kladde oder Schreibunterlage, sowie ein Kugelschreiber mitzubringen.

Die Vordrucke sind entweder selbst mitzubringen oder ausschließlich vom Stapel auf dem Sideboard zu nehmen. Keine Vordrucke aus dem Ordner entnehmen.

Ausgefüllte Berichte sind auf dem Sideboard abzulegen. Der Vorstand wird sich unter Einhaltung entsprechender Vorkehrungen um die Ablage kümmern.

Zuschauergruppen sind freundlich aufzufordern das Gelände zu verlassen.

Der Flugleiter ist auch für die Einhaltung des Sicherheitsabstandes zwischen den Piloten verantwortlich, sowie für die Anzahl der am Platz befindlichen Personen. Erscheint dem Flugleiter die Zahl der Personen zu hoch, so ist er ermächtigt Personen aufzufordern den Platz vorübergehend zu verlassen.

Für Notfälle stehen auf dem Sideboard im Clubhaus Einmalhandschuhe bereit. Eine Atemschutzmaske sollte selbst mitgebracht werden.

Der Flugbetrieb kann nur dann aufrecht erhalten werden, wenn die o.g. Maßnahmen strikt eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung ist der Vorstand leider verpflichtet, Platzverbote auszusprechen.

Alle geplanten Veranstaltungen des FMCD bis einschließlich August 2020 fallen aus.

Diese Maßnahmen gelten bis Widerruf.

Dietzenbach 07.05.2020

Im Auftrag des Vorstandes des FMCD
R. Kaiser,
1. Vorsitzender

Trotz bestem Flugwetter, sowohl am Samstag wie auch am Sonntag, kamen nur wenige Mitglieder zum traditionellen Vereinswettbewerb. Unser Wettbewerbsleiter, Rainer, zeigte sich auch etwas betrübt aufgrund der geringen Teilnahme. Bei den Heli Piloten zeigte sich eine Tendenz, die wir seit einiger Zeit schon beobachten, das Interesse am Modellhelikopterfliegen geht deutlich zurück, es wollte sich nicht ein einziger Teilnehmer der Herausforderung stellen. So liegt natürlich die Überlegung nahe, den Wettbewerb für Helis im nächsten Jahr komplett zu streichen.

Trotz dieser Enttäuschung machte der Wettbewerb beim Segler- und Motorfliegen umso mehr Spaß. Fünf Piloten waren bei den Seglern angetreten, den Zeit Flug mit 180 Sekunden und die Ziellandung zu meistern. Die Leistungsdichte war sehr hoch, fast alle Piloten landeten auf die Sekunde genau, nur wenige Zentimeter neben der Ziellinie. Beim Kunstflug war der Unterschied etwas größer, aufgrund der unterschiedlichen Modelle. Letztendlich war der Punktunterschied zwischen dem Sieger und dem dritten Platz nur gering. Ganz oben auf dem Podest stand wieder einmal unser Präsi Ralf, gefolgt vom Kassierer Volker (Flocky) und Stephan auf Platz drei.

Beim Motorfliegen musste neben den bekannten Aufgaben Zeit Flug und Kunstflug diesmal ein Ballonstechen am Boden erfolgen. Die Piloten hatten damit offensichtlich gar kein Problem, alle Ballons waren in kürzester Zeit abgestochen. Witziger weise war die Reihenfolge der Gewinner exakt die gleiche wie beim Seglerwettbewerb.

Fürs nächste Jahr wünschen wir uns deutlich mehr Teilnehmer, möglicherweise wird der Wettbewerb auch nur noch an einem Tag stattfinden.Hier nochmal herzlichen Dank an Rainer für die wie immer hervorragende Vorbereitung und Organisation.

Hallo liebe Modellflugfreunde,

schon wieder ist ein Jahr vergangen, und der Termin für unseren Vereinswettbewerb rückt unaufhaltsam näher.

Der Wettbewerb findet am Wochenende vom 23. und 24. September 2017 statt, er wird in 3 Sparten ausgetragen, der Ablauf ist wie folgt geplant:

Samstag 23.09.2017

  • 15°° bis 18°° Uhr Segelflugzeuge

Sonntag 24.09.2017

  • 10°° bis 13°° Uhr Helikopter
  • 15°° bis 18°° Uhr Motorflugzeuge
  • anschließend Siegerehrung für alle Sparten

Am Samstagabend wollen wir mit den Teilnehmern aller Sparten, also auch mit denen die erst am Sonntag fliegen, bei einer Grillparty den ersten Wettbewerbstag ausklingen lassen.

Die Wettbewerbsbedingungen werden nicht mit der Post versendet, sie werden wie bisher rechtzeitig im Vereinshaus ausgelegt. Eine vorherige Anmeldung zum Wettbewerb ist nicht erforderlich, wer kommt fliegt mit – hoffentlich recht viele.

Wir werden auch in diesem Jahr versuchen Punktrichter aus anderen Vereinen zu gewinnen, um möglichst objektiv zu bewerten. Den jeweils ersten drei Siegern winken wie immer kleine Präsente.

Nun ans Werk und fleißig trainiert, wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns auf ein spannendes Wochenende.

Mit freundlichem Fliegergruß

Rainer Luniak

Kommentar vom 1. Vorsitzenden

Liebe Vereinsfreunde,

die oft diskutierte neue Luftverkehrsverordnung ist am 07.04.2017 veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Wir haben die Verordnung in den Downloadbereich gestellt, damit sie von jedem Mitglied zur Kenntnis genommen werden kann.

Für uns als Mitglieder eines Vereines mit einer Auflassgenehmigung und Flugleiter hat sich relativ wenig geändert. Das vielzitierte Thema der Höhenbeschränkung von 100 m ist für uns KEIN Thema, wir haben diese Höhenbeschränkung schon immer und für uns war das nie ein Problem. Wir sind alle erfahrene Modellflugpiloten, wir können alle unsere Flughöhe sehr gut einschätzen und halten uns an diese Höhenbeschränkung. Eine Telemetrie mit Höhenübertragung ist somit nicht notwendig. Wer dennoch eine Telemetrie an Bord hat, muss sich selbstverständlich auf diese Daten verlassen und die vorgeschriebene Flughöhe einhalten.

Es ergibt sich allerdings ein Widerspruch zu unserer Auflassgenehmigung, denn ein Pilot mit Kenntnisnachweis, dürfte auf einem Nachbargrundstück, die Erlaubnis des Grundstückseigentümers vorausgesetzt, auch höher wie 100 m fliegen. Ich kläre das mit der Zulassungsbehörde.

Einige Änderung wird die Kennzeichnungsplicht für Flugmodelle und der Kenntnisnachweis für Piloten sein. Dies gilt aber erst ab dem 01.10.2017.

Wie die Kennzeichnung eines Modells, im Besonderen mit einem Gewicht von 250 Gramm, im Detail aussehen soll, ist noch nicht beschrieben. Bei unserer Hauptversammlung hatte ich für größere Modelle ein Beispiel gezeigt. Ich halte eine 3cm x 2cm große Edelstahl Platte mit Gravur für geeignet. Diese kann, wie bei manntragenden Flugzeugen, links unter dem Höhenleitwerk angebracht werden. Eines unserer Vereinsmitglieder kann diese Kennzeichen für eine kleine Spende anfertigen. Es gibt sie aber auch beim DMFV zu kaufen.

Wie der Kenntnisnachweis aussehen soll, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Ein EASA PPL oder eine Modellflugberechtigung über 25kg scheint aber nach derzeitigem Informationsstand ausreichend. Wir werden vom Vorstand aus, hier am Ball bleiben und uns als Verein auch bewerben, solche Kenntnisnachweise ausstellen zu dürfen.

Bei dem FPV Fliegen, das Fliegen mit Videobrille oder Monitor gibt es allerdings Änderungen.
(frei wiedergegeben aus Homepage DMFV)

Fluggeräte unter 250 Gramm dürfen mit FPV geflogen werden, bis zu einer Flughöhe von 30 m ohne Luftraumbeobachter.

Fluggeräte über 250 Gramm dürfen mit FPV bis zu einer Höhe von 30 m geflogen werden, jedoch nur mit einer zweiten Person als Luftraumbeobachter.

Soll über 30 m Höhe mit FPV geflogen werden, dann muss ein Schüler- Lehrer System eingesetzt werden, wobei der Pilot ohne FPV der Lehrer ist, der jederzeit eingreifen kann.

Wird ein Fluggerät auf Sicht geflogen, ein Monitor mit Livebild steht nur als Sekundärsichtgerät bereit, so wird dieses Fluggerät wie ein „Normales Modellflugzeug“ der entsprechenden Gewichtsklasse behandelt.

Das Fliegen auf Geländen ohne Aufstiegserlaubnis, das sog. Wildfliegen, möchte ich hier nicht kommentieren. Jeder Pilot muss sich für diesen Fall selbst über die Rechtslage informieren.

Ich wünsche Euch auch weiterhin viel Spass bei unserem Hobby,

Holm und Rippenbruch

Ralf Kaiser, 1. Vorsitzender

Quellen: Homepage DMFV, Luftverkehrsordnung

Seit vielen, vielen Jahren unterstützt die Firma Installationstechnik LAUBE aus Neu Isenburg den FMCD immer wieder sehr großzügig. Daher wurde schon vor mehr als 20 Jahren Eigentümer Dieter Laube Ehrenmitglied im FMCD.
Seit knapp 10 Jahren hat Sohn Sven die Geschäftsführung der Firma Laube übernommen und noch immer erhält unser Verein sehr große Unterstützung  von der Firma Laube. Aus diesem Grund hat die Mitgliederversammlung beschlossen auch SVEN LAUBE zum Ehrenmitglied des FMCD zu ernennen.
Das Nikolaus Fliegen am 3. Advent bot die geeigneten Rahmenbedingungen um die Ehrenurkunde an Sven Laube zu überreichen. Das Clubhaus war bis zum letzten Platz gefüllt in der Pause zwischen den Durchgängen des Wettbewerbs, sodass der Präsi mit einer kurzen Rede die Urkunde überreichen konnte.
Sven, sichtlich leicht gerührt, nahm die Urkunde mit großer Freude entgegen und sicherte dem FMCD auch weiter die wohlwollende Unterstützung seiner Firma zu. Gerade in der heutigen Zeit sei es Ihm wichtig, dass es Vereine gibt, die sich bemühen den Jugendlichen eine interessante und lehrreiche Freizeitbeschäftigung anzubieten.

Der FMCD ist froh und sehr stolz ein Ehrenmitglied wie Sven Laube in seinen Reihen zu haben.
Herzlichen Dank!