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Liebe Mitglieder des FMCD,

das Coronavirus bestimmt leider noch immer weite Teile unseres Lebens,
erneut wurde über weitere Maßnahmen zu Kontaktbeschränkungen in
höchsten Regierungskreisen diskutiert. Diese Maßnahmen werden uns
vermutlich noch bis zum Jahresende weiter bestimmen. Auch der Vorstand
des FMCD hält diese Maßnahmen für sinnvoll und angemessen. Wir sind
jedoch auch der Meinung, dass die Ausübung unseres Hobbys ein
Individualsport darstellt, der nicht notwendigerweise einen Kontakt zu
anderen Menschen beinhaltet und somit KEIN Risiko zur
Weiterverbreitung des COVID 19 Virus darstellt. Wir können uns somit
vorstellen, dass einzelne Piloten, unter Einhaltung der strikten
Kontaktbeschränkungen, wie von der Regierung vorgegeben, in einem
Minimalflugbetrieb unserem Hobby auf dem Gelände des FMCD nachgehen
können.

Im Detail gelten folgende Richtlinien:

Gemäß den allgemeinen Richtlinien dürfen sich derzeit 5 Personen aus
maximal zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Somit ist es
möglich, dass diese 5 Personen aus max. 2 Haushalten sich auf dem
Fluggelände aufhalten dürfen. Kommen weitere Personen hinzu, müssen
ALLE erstgenannten Personen das Gelände wieder verlassen OHNE einen
Kontakt mit den Neuhinzugekommenen zu haben. Das ist eine sehr strikte
Forderung, diese MUSS aber in jedem Fall eingehalten werden, ansonsten
ist die Beschränkung der Durchmischung innerhalb von unterschiedlichen
Haushalten nicht mehr gegeben.

Im Klartext bedeutet das: Modell auspacken, aufbauen, ein- oder zwei
Flüge durchführen und wieder einpacken, falls andere Piloten warten.
Das Warten, bis der Platz wieder frei ist, erflogt im Auto OHNE
Kontakt zu den anderen Personen am Platz.

Die Nutzung von Vereinshaus und Ladestation ist nicht gestattet. Ein Flugleiter        ist nicht erforderlich, jedoch ist ein entsprechender Nachweis für Fliegen ohne
Flugleiter auszufüllen und einzuwerfen.
Unser Parkplatz ist grundsätzlich für Besucher gesperrt, der Parkplatz
ist über den östlichen Weg am Bach entlang zu befahren.

Es versteht sich von selbst, dass nur diejenigen Piloten zum Gelände
kommen, die keinerlei Anzeichen einer Erkrankung, wie Fieber, Husten,
Erkältung etc. verspüren und die auch nicht von eine Quarantäne
betroffen sind.

Dies ist ein Versuch, um nicht gänzlich auf unser Hobby verzichten zu
müssen. Der Vorstand ist für die Umsetzung und Einhaltung der
Richtlinien verantwortlich und wird sich auch davon überzeugen. Das
Vereinshaus wird regelmäßig vom Vorstand kontrolliert um Einbrüchen
vorzubeugen.

Bleibt Gesund, Holm und Rippenbruch

Der Vorstand des FMCD

von Ralf Kaiser

Es schneit, endlich Winter!
Eigentlich ist das kein Flugwetter da draußen, aber wenn schon mal Schnee liegt, sollte man auch mal mit Kufen fliegen. Ich hatte noch kein Modell mit Kufen ausgerüstet, da fiel mein Blick auf die PBY Catalina. Der Rumpf stand seit dem Wasserflugtreffen im Oktober noch immer auf der Werkbank. Er war stark undicht und ich hatte noch keine geniale Idee wie ich ihn abdichten sollte.
Flugboote gehen erfahrungsgemäß recht gut auf Schnee. Die Catalina ist ja noch startklar und die beiden 4S Lipos sind auch fast voll. Also los.

Am Flugplatz lag eine ca. 1 cm dicke mehr oder weniger unterbrochene Schneeschicht. Es hatte aufgehört zu schneien und es blies nur ein sehr sanfter Luftzug aus Südwest. Es war auch gar nicht so kalt. Super eigentlich! Akku einbauen, alles nochmal durchchecken. Die Stützschimmer aber ich vorsichtshalber erst mal nicht runtergefahren, damit sie bei Berührung mit dem ungewöhnlichen Element Schnee nicht abbrechen.

Ich gebe vorsichtig Gas. Auf Wasser war das ja schon ein Problem. Bereits bei langsamer Geschwindigkeit bildete sich eine riesige Bugwelle, die genau in die Propeller ging. Diese erzeigten dann einen mächtigen beeindruckenden „Spray“ aber leider keinen Schub mehr. Hier „On Ice“, oder besser Schnee, völlig anders, die Catalina zog willig los, lies sich sofort über die Querruder geraderichten und hob nach ein paar Metern sauber ab. Eh, die fliegt ja richtig gut, ich hatte das beim Wasserflugtreffen gar nicht so richtig registriert, weil mich der undichte Rumpf und das blöde Startverhalten mächtig geärgert hatte. Ein bisschen Tiefenruder nachtrimmen und alles war super. Die China Billig Motore der 38er Serie sind weit mehr als ausreichend. Ich kann gleich nach dem Start die Leistung deutlich reduzieren. Das Flugverhalten ist butterweich und gutmütig. Bedingt durch den recht kurzen Rumpf ist die Catalina um die Hochachse etwas empfindlich. Ich hatte aber schon mal einen ASX3 Empfänger eingebaut und zwei Kreisel „Gain“ voreingestellt. In der höheren Stufe mit 50% Gain auf der Hochachse ist alles wie geschmiert. Auch Rollen und Loopings sind kein Problem, wobei die Catalina sicherlich kein Kunstflugmodell ist. Mit dem eingestellten Gain von 30% auf dem Höhenruder lassen sich wunderschöne tiefe Überflüge verwirklichen, mit Vollgas, im Langsamflug mit Schwimmer unten, die Catalina hat wirklich ein sehr schönes ungewöhnliches Flugbild, besonders über schneebedeckter Landschaft.

Der erste Anflug gelingt sofort, mit etwas Schleppgas kommt die Catalina im flachen Endanflug rein und setzt sich sanft in den Schnee. Ich starte gleich durch und fliege noch einige „Touch and Go“. Im Endanflug muss man die Catalina allerdings mit etwas Gas bei Laune halten. Sie mag es nicht wenn man das Gas ganz rausnimmt. Wahrscheinlich bremsen die 9“ Dreiblattprops mit nur 6“ Steigung sehr stark ab. Die Catalina wir dann sofort langsam und die Landung wird nicht besonders schön. Also immer etwas Leistung stehen lassen und mit genug Fahrt anfliegen, beim Ausflairen wird sie sofort langsam.

Das Ganze hat so viel Spaß gemacht, dass ich die beiden 4 Zeller gleich leergeflogen und wieder geladen habe. Der 4 Zeller mit 4000mAh zeigte sich nach 5 Minuten Flugzeit, vieles davon mit Vollgas, überhaupt nicht beeindruckt. Er war nicht mal so warm, dass ich hätte meine mittlerweile eiskalten Finger daran wärmen können. Beim Laden sind gerade mal 2000mAh reingegangen. Alles in Allem ein perfekt ausgelegter Antrieb.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Catalina auch auf etwas feuchtem Rasen genauso gut starten und landen wird und damit könnte sie sich durchaus zu meinem Lieblingsmodell für den Rest des Winters entwickeln.

Die Catalina kann bei mir als Fertigmodell oder als Teilesatz bestellt werden. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Noch ein Tipp zum Lipo, ich wurde gefragt, ob man bei diesen Temperaturen überhaupt noch mit Lipos fliegen kann. Das ist gar kein Problem, ich wärme die Lipo’s zuhause etwas vor, indem ich sie auf die nicht allzu heiße Heizung stelle, aber grundsätzlich NUR im feuerfesten Behälter. Ich habe dafür einen ausgedienten Brotkasten aus Keramik. Vom Einstecken in die Hosentasche rate ich dringend ab. Ich hab schon von Fällen gehört, wo hierbei am Stecker ein Kurzschluss entstanden ist. Man kann sich sicherlich vorstellen was passiert, wenn ein Lipo in der Hosentasche blöd wird.

Die Catalina findet man wenn „Catalina 3D print“ sucht.

Viel Spaß beim Drucken

Dezember 2018, derPräsi

Das war ein großartiges Wasserfliegen. Wir bedanken uns bei allen Piloten und Gästen und vor allem bei der Stadt Rodgau und dem Team vom Strandbad.

In ein paar Wochen ist es wieder soweit, wenn auch den letzten hartgesottenen Badegästen das Wasser zu kalt geworden ist, wird die Wasserfläche wieder von den Modellfliegen aus Dietzenbach genutzt.

Am 7. und 8. Oktober findet das Wasserflugtreffen des Flug und Modellbau Club Dietzenbach nunmehr zum fünften Mal statt, am Badesee in Rodgau Nieder Roden, oder wie die Einheimischen sagen „St. Tropez am Baggersee“.

Zu sehen ist alles was Fliegen und Schwimmen kann, vom Oldtimer der Schneiderrennen aus den zwanziger Jahren bis zum Großmodell mit knapp 20 kg wird alles vertreten sein. Aber auch die im Wasserflug weniger versierten Piloten können gerne Ihre Fun Cup und Co. mit Schwimmern versehen und hier testen.

Alle Gastpiloten sind herzlich willkommen. Für eine Startgebühr von 5.-- € kann den ganzen Tag beliebig oft von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geflogen werden. Einzige Bedingung: es muss vom Wasser gestartet und auch gelandet werden. Das gilt auch für Hubschrauber und Multikopter.

Achtung: Unbedingt Kenntnissnachweis vorlegen!
Nähere Informationen unter https://www.dmfv.aero/

Wir freuen uns selbstverständlich auch über alle Zuschauer, die sich diese sicherlich nicht alltäglichen Flugvorführungen nicht entgehen lassen wollen. Der Eintritt ist frei. Die Zufahrt und der Zuschauerparkplatz ist der reguläre Parkplatz für den Badesee.

Den Piloten ist es gestattet die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge an der Ampelkreuzung zu nutzen und nach dem Ausladen, Ihr Fahrzeug auf den Parkflächen um das Nord Tor zu parken.

Erfrischungsgetränke, heißer Kaffee und Kuchen stehen bereit solange der Vorrat reicht.

Wir freuen uns auf Euer Kommen,

der Vorstand des FMCD

Der Kalender stand auf 06. August und in Dietzenbach reihten sich wieder zahlreiche Zelte und Pavillons aneinander. Sie sollten Schutz vor der Sonne bieten. Grund dieses Ereignisses war das RC-Heli Treffen unseres Clubs, dass auf dem vereinseigenen Gelände am Sandhorst statt fand.

Die ersten Piloten konnten wir schon am Freitag mit ihren Wohnmobilen begrüßen. So kam es natürlich, nach dem Aufbau unseres Sicherheitsnetzes und des Grillstandes, zu den ersten beeindruckenden Flügen.

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Kaum war es Samstag 10 Uhr, der Parkplatz war längst restlos überfüllt, konnte man ein reges Treiben im Vorbereitungsraum des Flugfeldes feststellen. Es reihte sich Heli an Heli, vom Trainer, über Rumpfheli, bis zum 2,30 großen Scalenachbau. Ob Verbrenner, Elektro oder Turbinenheli, es war alles am Start. Die Startreihenfolge regelten unsere beiden Flugleiter und Stephan Langhammer moderierte wie in den vergangenen Jahren, mit großem Fachverständniss das Geschehen. Um die Mittagszeit rückte natürlich unser Grillteam um Jürgen Kaiser, immer mehr in den Vordergrund. Durch ihre langjährige Erfahrung, stellte sie der Andrang jedoch vor keine Probleme. Mit einem lockeren Spruch wurde Gast für Gast zufrieden gestellt und es gab keine langen Schlangen, wie man sie von anderen Veranstaltungen her kennt. Samstag Abend konnte man sich zu einigen Piloten gesellen, die den Tag an unserer Hütte ausklingen ließen. Der Sonntag verlief im allgemeinen, wie der vorhergehende Tag, mit dem Unterschied, dass sich die Pilotenzahl etwas verringerte. Als Fazit kann man sagen, dass es wieder ein gelungenes Wochenende war, mit einigen Highlights, leider mit etwas abnehmender Teilnehmerzahl.