Das Nikolausfliegen beim FMCD fand auch in diesem Jahr wie üblich am 2 oder 3 Advent Sonntag statt. Beim FMCD ist das Nikolausfliegen ein Spaß Wettbewerb für Jugendlich aber auch für die die jugendlich geblieben sind. Der Jugendleiter denkt sich dafür üblicherweise eine Flugaufgabe aus, die eigentlich gar nichts mit Modellfliegen zu tun hat. So auch in diesem Jahr, etwa 15 cm große Styrokugeln müssen aus der Luft gefangen werden. Und wie kamen die da hin? Natürlich mit einem Flugmodell. Die Kugeln wurden an einem 10 m langen Wollfaden befestigt und dieser mit Tesafilm am Modellflieger, sodass er leicht abreisen konnte. Als Modellflieger wurde natürlich überwiegend die bei uns extrem beliebte Fun Cub verwendet. Um 14:00 Uhr waren schon viele neugierige Jugendliche am Platz, weil die Aufgabe geheim bleibt, bis zum Wettbewerb. Ein kurzer Regenschauer hatte die Piloten zunächst noch mal ins Clubhaus vertrieben, aber um 15:00 Uhr war volles Haus und die Mannschaften wurden eingeteilt. Zufällig waren genau so viel Jugendliche wie Erwachsene anwesend, sodass es nur gemischte Mannschaften gab. Dann ging‘s los, der erste „Fänger“ bekleidete sich mit dicker Fliegerjacke, Arbeitshandschuhen und einem Motorradhelm, das wurde als Sicherheitskleidung vorgeschrieben und postierte sich in seinem 1x1m großem Feld. Die Fun Cub hatte mit der Kugel erwartungsgemäß kein Problem, aber der Anflug war doch nicht so ganz einfach, denn die Kugel durfte natürlich zu keinem Zeitpunkt den Boden berühren. Bei den Testflügen am vergangenen Samstag klappte alles hervorragend und wir waren schon der Meinung die Aufgabe wäre zu leicht. Aber heute, mit etwas Wind und der Aufregung des Wettbewerbs wurde nur eine von drei Kugeln gefangen. Aber auch die anderen Teams hatten die gleichen Probleme mit dem Wind, sodass es nach dem ersten Durchgang bei allen Teams Gleichstand mit einer von drei Kugeln gab. Nach einer Kaffeepause ging‘s zum zweiten Durchgang, Fänger und Pilot mussten jetzt wechseln, Modell konnte gewechselt werden oder auch nicht, es waren eh nur Fun Cub. Beim zweiten Durchgang konnten sich nun zwei Teams mit zwei von sechs Kugeln absetzten und gingen ins Stechen. Hier wurde nochmal mit zwei neuen Kugeln geflogen, der Pilot konnte im Stechen vom Team frei bestimmt werden. Der Wind hatte sich jetzt etwas gelegt und ein Team ging mit zwei von zwei gefangen Kugeln als klarer Sieger hervor.

Das Team Jonas und Kassierer Volker wurde Dritter,
das Team Thore und Platzwart Wolfgang wurde Zweiter,
das Team Simon zusammen mit dem Präsi Ralf erkämpfte sich den Sieg.

Riesig groß war die Freude bei unserem neuen Mitglied Simon, der gerade erst zwei Wochen im Verein war und seinen ersten Wettbewerb geflogen ist. Dem Siegerteam winkte ein Gutschein über 30 Euro von unserem Haus und Hof Modellbauhändler Schmidt in Urberach. Es versteht sich von selbst, dass die Gutscheine nur für die Jugend gedacht waren, sodass jetzt auch der zweitplatzierte Thore zu einem Gutschein kam.

Wie immer war auch in diesem Jahr das Nikolausfliegen eine große Gaudi mit viel Gelächter, spektakulärem Körpereinsatz und viel Kuchen.
Daher auch an dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an unsere Konditormeister Astrid und Jürgen.

Am Donnerstag vor dem Wasserflugtreffen gab es nochmal einen Ortstermin am Badesee. Die Badeinseln im Bereich FKK Strand schwammen noch immer munter vor sich hin, was eine Nutzung der Wasserfläche in diesem Teil des Sees nahezu unmöglich macht. Aber am Textilstrand waren die Badeinseln schon an Land gezogen worden und hier gab es eine große freie Wasserfläche. Kurzerhand wurde die Steuerstelle um einige Meter nach Süden in den Bereich des Textil Strandes verlegt. Aufgrund der Ufer Form hier schien das zunächst etwas ungünstig, aber die Erfahrung der nächsten Tage hat gezeigt, dass es hier eigentlich viel besser zu Fliegen ist.
Mittlerweile haben die Verantwortlichen für den Badesee auch ein großes Vertrauen in unseren Verein, sodass uns der Schlüssel für das Tor schon am Donnerstag ausgehändigt wurde, so hatten wir das ganze Wochenende freien Zugang zu dem Strand.
Der Aufbau am Freitag war schnell erledigt, und die ersten, die es gar nicht mehr erwarten konnten, setzten ungeduldig Ihre Modelle ins Wasser. Bald waren alle Fun Cubs und sonstigen Schaumwaffeln auf Schwimmer einmal durchs kühle Nass gepflügt und auch das Bergeboot hatte schon den einen oder anderen Einsatz.

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Der Samstag begann etwas trüb aber zumindest windstill. Schon bald füllte sich der Textilstrand mit einer großen Menge von Wasserflugzeugen, zumeist einfache Schaummodelle auf Schwimmer, aber auch einige Flugboote. Zwischen drin waren aber auch schon einige interessante Rennflugzeuge der Schneider Trophy Serie zu erkennen.
Die maximale Anzahl der Modelle in der Luft wurde von der Flugleitung auf drei limitiert, so entstand auch schon bald eine deutliche Warteschlang. Von Zeit zu Zeit konnte man sehr deutlich das schrille Kreischen eines Rennmotor-Testlaufes hören. Dann war ein Schneider Racer am Start. Spektakulär die Macchi M72, ein Sebart Nachbau, der eigentlich nicht für hohe Geschwindigkeiten konstruiert war. Aber zwei unserer Mitglieder haben die M72 umgebaut und für Flugzeugrennen optimiert. Das Siegermodell der diesjährigen Schneider Trophy ist mit zwei Elektromotoren ausgerüstet. Als Koaxialantrieb treiben die beiden Motore zwei gegenläufige Propeller auf einer Welle. Die Leistung in dem knapp 1,6 m großen Modell liegt bei 3 KW. Geschwindigkeiten über 200 km/h sind durchaus üblich, wobei hier aus Sicherheitsgründen nicht Vollgas geflogen wurde. Dennoch beeindruckend das schrille aber nicht unangenehme Propellergeräusch. Eine weitere Macchi M72 , jedoch nur mit einem Propeller hatte eine Leistung von unglaublichen 5 KW installiert. Maximal 2 Sekunden Vollgas, so sagt der Pilot, sonst ist sie weg. Der Installierte GPS Fahrtmesser zeigt 202 km/h Spitzengeschwindigkeit.
Weitaus ruhiger ging es da bei den vielen Piper Nachbauten zu. Die PA18 oder J3 waren in unterschiedlichen Maßstäben vertreten. Hier kommt es auch weniger auf das Fliegen an, als auf das Starten und Landen am Wasser. Ein Highlight war sicherlich am Sonntag eine Piper J3 Maßstab 1:3 mit 3.3 m Spannweite und 17 kg Startgewicht. Wie an der Schnur gezogen hob die Piper kaum spürbar von der Wasseroberfläche ab. Zunächst einige gemütliche Scale Überflüge, aber dann zeigte der Pilot was der eingebaute 75 ccm 3 W zu leisten vermag. Das Komplette Kunstflugprogramm inklusive Torquen ist mit dieser Piper machbar, unterstützt von dem gewaltigen Smoker, der jede Figur nochmal sehr eindrucksvoll am Himmel abzeichnete. Aber auch hier, am schönsten sind die Landungen, mit diesem Modell Wellness für die Augen.

Am Ende der beiden Tage haben wir ein deutlich positives Fazit von der Veranstaltung gezogen und es wird auch 2017 wieder ein Wasserflugtreffen am Badesee in Rodgau geben. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an die verantwortlichen der Stadt Rodgau.

Der Kalender stand auf 06. August und in Dietzenbach reihten sich wieder zahlreiche Zelte und Pavillons aneinander. Sie sollten Schutz vor der Sonne bieten. Grund dieses Ereignisses war das RC-Heli Treffen unseres Clubs, dass auf dem vereinseigenen Gelände am Sandhorst statt fand.

Die ersten Piloten konnten wir schon am Freitag mit ihren Wohnmobilen begrüßen. So kam es natürlich, nach dem Aufbau unseres Sicherheitsnetzes und des Grillstandes, zu den ersten beeindruckenden Flügen.

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Kaum war es Samstag 10 Uhr, der Parkplatz war längst restlos überfüllt, konnte man ein reges Treiben im Vorbereitungsraum des Flugfeldes feststellen. Es reihte sich Heli an Heli, vom Trainer, über Rumpfheli, bis zum 2,30 großen Scalenachbau. Ob Verbrenner, Elektro oder Turbinenheli, es war alles am Start. Die Startreihenfolge regelten unsere beiden Flugleiter und Stephan Langhammer moderierte wie in den vergangenen Jahren, mit großem Fachverständniss das Geschehen. Um die Mittagszeit rückte natürlich unser Grillteam um Jürgen Kaiser, immer mehr in den Vordergrund. Durch ihre langjährige Erfahrung, stellte sie der Andrang jedoch vor keine Probleme. Mit einem lockeren Spruch wurde Gast für Gast zufrieden gestellt und es gab keine langen Schlangen, wie man sie von anderen Veranstaltungen her kennt. Samstag Abend konnte man sich zu einigen Piloten gesellen, die den Tag an unserer Hütte ausklingen ließen. Der Sonntag verlief im allgemeinen, wie der vorhergehende Tag, mit dem Unterschied, dass sich die Pilotenzahl etwas verringerte. Als Fazit kann man sagen, dass es wieder ein gelungenes Wochenende war, mit einigen Highlights, leider mit etwas abnehmender Teilnehmerzahl.

Mittlerweile zum vierten Mal haben wir Modellfliegerfreunde von nah und fern zu uns nach Dietzenbach zum Doppeldecker Treffen (Doubble D-Day) eingeladen. Wir haben die Modellpalette in diesem Jahr auf Doppeldecker UND Oldtimer erweitert, was auch großzügig angenommen wurde. Bereits am Samstag morgen kamen die Fliegerfreunde aus den benachbarten Vereinen und bauten Ihre zum Teil gigantischen Doppeldecker und Oldtimer auf. Obwohl der Wetterbericht nicht allzu gutes Flugwetter vorhergesagt hatte, waren bis zum Nachmittag eine Vielzahl von Modellen im Vorbereitungsraum, der langsam schon zu klein zu werden schien.

Wer behauptet in Dietzenbach könne man nur Hubschrauber fliegen, aber keinesfalls Großmodelle, der wurde heute eines besseren belehrt. Ein riesiger Focke Wulf Stieglitz, angetrieben von einem 7 Zylinder Seidel Sternmotor, hob leichtfüßig auf der vom Platzwart bestens präparierten Graspiste ab. Nach beeindruckendem Display schwebte der Stieglitz aus knapp 100 m im Endanflug im „Californischem Riesenslip“ gekonnt durch die Waldschneise und setzte sauber in der ersten Hälfte der Piste auf. Von wegen kurzer Platz, ---Fehlanzeige.

Auch die JU-52 (Tante JU) mit 3,25m Spannweite angetrieben von 3x 11,5 ccm Viertakt---mit Bordanlasser---, hatte keinerlei Probleme mit dem Gelände. Naturgetreu zeigte uns der Pilot und Erbauer mit seiner Tante Ju langsame Überflüge über unser Gelände, kaum vom Original zu unterscheiden.

Das am meisten gezeigte Modell war erwartungsgemäß die DH Tiger Moth. Die Motten waren in nahezu jeder Spannweite vorhanden, angetrieben von Elektro-, Viertakt- und Getriebemotor.

Ein sehr ungewöhnliches Flugbild lieferte ein Albatros D3 mit geteiltem oberen Flügel. Dies wurde damals so konstruiert um dem Pilot ein besseres Sichtfeld zu ermöglichen.

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Auch einige Modelloldies waren zu sehen, so ein Hobo mit klassischem Methanol Zweitakter. Ebenso war der Doppeldecker-Winzling Zaunkönig viermal vertreten. Zwei mit modernem Brushless Antrieb, beeindruckend rasant und wendig, aber auch noch zwei mit dem klassischen Cox 0,8 ccm. Wie auch früher schon, waren die Cox Freunde hauptsächlich am Einstellen, die Flugfreude dauerte meist nur wenige Sekunden, da der Cox halt nicht gerne läuft.

Von Seiten des Vorstandes sind wir mit der Veranstaltung äußerst zufrieden, wir bedanken uns ganz, ganz herzlich bei allen Gästen für das Kommen und die wunderschönen Modelle. Der Doubble D-Day wird garantiert nächstes Jahr wieder im Juli stattfinden, der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Herzliche Dank und „Smoke ON“

Vom FMCD i.A. Ralf Kaiser

Auch in diesem Jahr findet, mit Unterstützung der Stadt Rodgau ein Wasserflugtreffen auf dem Niederröder Badesee statt. Die Veranstaltung beginnt am 08. Oktober 2016 und endet am 09. Oktober 2016. Der See steht von Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr und Sonntags von 10:00 bis 17:00 zur Verfügung. Jeder, der ein Wasserflugzeug in seinem Hangar stehen hat, ist gerne eingeladen. Wir haben eine Auflaßgenehmigung, auch für Verbrenner Triebwerke und bis zu einem Startgewicht von 25 kg. Geplant sind unter anderem auch ein paar kleine Wettbewerbe! Wer möchte, kann gerne schon Freitags anreisen und auch im Zelt oder Wohnmobil übernachten. Nähere Hinweise per e-mail unter

E-Mail-Adresse Vorstand