Hallo liebe FMCD Jugend,

die jährliche Jugendversammlung des FMCD steht wieder an. Ich lade Euch dazu ein am Sonntagmittag den 11.06.2017 um 14:00 Uhr in unser Clubhaus in Dietzenbach.

Wir müssen diesmal einen neuen Jugendvertreter wählen, da Thore in diesem Jahr 18 geworden ist und somit als Jugendvertreter nicht mehr zu Wahl stehen kann. Im Übrigen wird mich Thore als Jugendleiter vertreten. Ich bitte daher um vollzähliges Erscheinen.

Wir werden außerdem noch die Aktivitäten für das laufende Jahr besprechen.

Holm und Rippenbruch

Jürgen, Jugendleiter FMCD

Dietzenbach 04. Mai 2017

Der Kalender stand auf 06. August und in Dietzenbach reihten sich wieder zahlreiche Zelte und Pavillons aneinander. Sie sollten Schutz vor der Sonne bieten. Grund dieses Ereignisses war das RC-Heli Treffen unseres Clubs, dass auf dem vereinseigenen Gelände am Sandhorst statt fand.

Die ersten Piloten konnten wir schon am Freitag mit ihren Wohnmobilen begrüßen. So kam es natürlich, nach dem Aufbau unseres Sicherheitsnetzes und des Grillstandes, zu den ersten beeindruckenden Flügen.

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Kaum war es Samstag 10 Uhr, der Parkplatz war längst restlos überfüllt, konnte man ein reges Treiben im Vorbereitungsraum des Flugfeldes feststellen. Es reihte sich Heli an Heli, vom Trainer, über Rumpfheli, bis zum 2,30 großen Scalenachbau. Ob Verbrenner, Elektro oder Turbinenheli, es war alles am Start. Die Startreihenfolge regelten unsere beiden Flugleiter und Stephan Langhammer moderierte wie in den vergangenen Jahren, mit großem Fachverständniss das Geschehen. Um die Mittagszeit rückte natürlich unser Grillteam um Jürgen Kaiser, immer mehr in den Vordergrund. Durch ihre langjährige Erfahrung, stellte sie der Andrang jedoch vor keine Probleme. Mit einem lockeren Spruch wurde Gast für Gast zufrieden gestellt und es gab keine langen Schlangen, wie man sie von anderen Veranstaltungen her kennt. Samstag Abend konnte man sich zu einigen Piloten gesellen, die den Tag an unserer Hütte ausklingen ließen. Der Sonntag verlief im allgemeinen, wie der vorhergehende Tag, mit dem Unterschied, dass sich die Pilotenzahl etwas verringerte. Als Fazit kann man sagen, dass es wieder ein gelungenes Wochenende war, mit einigen Highlights, leider mit etwas abnehmender Teilnehmerzahl.

Mittlerweile zum vierten Mal haben wir Modellfliegerfreunde von nah und fern zu uns nach Dietzenbach zum Doppeldecker Treffen (Doubble D-Day) eingeladen. Wir haben die Modellpalette in diesem Jahr auf Doppeldecker UND Oldtimer erweitert, was auch großzügig angenommen wurde. Bereits am Samstag morgen kamen die Fliegerfreunde aus den benachbarten Vereinen und bauten Ihre zum Teil gigantischen Doppeldecker und Oldtimer auf. Obwohl der Wetterbericht nicht allzu gutes Flugwetter vorhergesagt hatte, waren bis zum Nachmittag eine Vielzahl von Modellen im Vorbereitungsraum, der langsam schon zu klein zu werden schien.

Wer behauptet in Dietzenbach könne man nur Hubschrauber fliegen, aber keinesfalls Großmodelle, der wurde heute eines besseren belehrt. Ein riesiger Focke Wulf Stieglitz, angetrieben von einem 7 Zylinder Seidel Sternmotor, hob leichtfüßig auf der vom Platzwart bestens präparierten Graspiste ab. Nach beeindruckendem Display schwebte der Stieglitz aus knapp 100 m im Endanflug im „Californischem Riesenslip“ gekonnt durch die Waldschneise und setzte sauber in der ersten Hälfte der Piste auf. Von wegen kurzer Platz, ---Fehlanzeige.

Auch die JU-52 (Tante JU) mit 3,25m Spannweite angetrieben von 3x 11,5 ccm Viertakt---mit Bordanlasser---, hatte keinerlei Probleme mit dem Gelände. Naturgetreu zeigte uns der Pilot und Erbauer mit seiner Tante Ju langsame Überflüge über unser Gelände, kaum vom Original zu unterscheiden.

Das am meisten gezeigte Modell war erwartungsgemäß die DH Tiger Moth. Die Motten waren in nahezu jeder Spannweite vorhanden, angetrieben von Elektro-, Viertakt- und Getriebemotor.

Ein sehr ungewöhnliches Flugbild lieferte ein Albatros D3 mit geteiltem oberen Flügel. Dies wurde damals so konstruiert um dem Pilot ein besseres Sichtfeld zu ermöglichen.

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Auch einige Modelloldies waren zu sehen, so ein Hobo mit klassischem Methanol Zweitakter. Ebenso war der Doppeldecker-Winzling Zaunkönig viermal vertreten. Zwei mit modernem Brushless Antrieb, beeindruckend rasant und wendig, aber auch noch zwei mit dem klassischen Cox 0,8 ccm. Wie auch früher schon, waren die Cox Freunde hauptsächlich am Einstellen, die Flugfreude dauerte meist nur wenige Sekunden, da der Cox halt nicht gerne läuft.

Von Seiten des Vorstandes sind wir mit der Veranstaltung äußerst zufrieden, wir bedanken uns ganz, ganz herzlich bei allen Gästen für das Kommen und die wunderschönen Modelle. Der Doubble D-Day wird garantiert nächstes Jahr wieder im Juli stattfinden, der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Herzliche Dank und „Smoke ON“

Vom FMCD i.A. Ralf Kaiser