Petrus meinte es wirklich nicht gut mit den Wasserfliegern, starker, ja fast stürmischer Wind fegte am Samstag über den See und ließ das Wasser deutlich kräuseln. Am Sonntag war der Wind zeitweise etwas schwächer, dafür zog aber immer dann ein heftiger Regenschauer vorbei.
Trotzdem fanden sich am Sonntag mehr als 30 Piloten ein, die dem Wetter trotzten. Das Landen war nicht einfach, aber es gelangen doch hin und wieder wunderschöne Touch and Goes ohne Springen mit langem Lauf auf der Stufe.
Auch die Oldtimer Rennflugzeuge waren am Start. Nicht nur die zeitlos elegante Silhouette der Macchi M72 beeindruckte die Zuschauer, sondern auch das Propellergeräusch, das noch einige Sekunden nachhallte, von den Hochhäusern reflektiert, erzeugte Stauen.

Insgesamt waren gut dreihundert Zuschauer am Sonntag zum See gekommen, sodass auch unsere Planung bezüglich des Caterings einwandfrei passte. Unsere Fixkosten durch Genehmigungen und Mieten konnten somit zufriedenstellend kompensiert werden.
Die gute Akzeptanz bei Piloten und Zuschauern hat uns überzeugt, sodass wir im nächsten Jahr auch wieder zwei Wasserflug Veranstaltungen geplant haben. Das Trainingslager wird im April 2018 stattfinden.
An dieser Stelle wiederum herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Stadt Rodgau, insbesondere an Herrn Bürgermeister Hoffmann und an den Verantwortlichen für den Badesee Herr Dursun, für die Bereitstellung des Strandbades.

Trotz bestem Flugwetter, sowohl am Samstag wie auch am Sonntag, kamen nur wenige Mitglieder zum traditionellen Vereinswettbewerb. Unser Wettbewerbsleiter, Rainer, zeigte sich auch etwas betrübt aufgrund der geringen Teilnahme. Bei den Heli Piloten zeigte sich eine Tendenz, die wir seit einiger Zeit schon beobachten, das Interesse am Modellhelikopterfliegen geht deutlich zurück, es wollte sich nicht ein einziger Teilnehmer der Herausforderung stellen. So liegt natürlich die Überlegung nahe, den Wettbewerb für Helis im nächsten Jahr komplett zu streichen.

Trotz dieser Enttäuschung machte der Wettbewerb beim Segler- und Motorfliegen umso mehr Spaß. Fünf Piloten waren bei den Seglern angetreten, den Zeit Flug mit 180 Sekunden und die Ziellandung zu meistern. Die Leistungsdichte war sehr hoch, fast alle Piloten landeten auf die Sekunde genau, nur wenige Zentimeter neben der Ziellinie. Beim Kunstflug war der Unterschied etwas größer, aufgrund der unterschiedlichen Modelle. Letztendlich war der Punktunterschied zwischen dem Sieger und dem dritten Platz nur gering. Ganz oben auf dem Podest stand wieder einmal unser Präsi Ralf, gefolgt vom Kassierer Volker (Flocky) und Stephan auf Platz drei.

Beim Motorfliegen musste neben den bekannten Aufgaben Zeit Flug und Kunstflug diesmal ein Ballonstechen am Boden erfolgen. Die Piloten hatten damit offensichtlich gar kein Problem, alle Ballons waren in kürzester Zeit abgestochen. Witziger weise war die Reihenfolge der Gewinner exakt die gleiche wie beim Seglerwettbewerb.

Fürs nächste Jahr wünschen wir uns deutlich mehr Teilnehmer, möglicherweise wird der Wettbewerb auch nur noch an einem Tag stattfinden.Hier nochmal herzlichen Dank an Rainer für die wie immer hervorragende Vorbereitung und Organisation.

In ein paar Wochen ist es wieder soweit, wenn auch den letzten hartgesottenen Badegästen das Wasser zu kalt geworden ist, wird die Wasserfläche wieder von den Modellfliegen aus Dietzenbach genutzt.

Am 7. und 8. Oktober findet das Wasserflugtreffen des Flug und Modellbau Club Dietzenbach nunmehr zum fünften Mal statt, am Badesee in Rodgau Nieder Roden, oder wie die Einheimischen sagen „St. Tropez am Baggersee“.

Zu sehen ist alles was Fliegen und Schwimmen kann, vom Oldtimer der Schneiderrennen aus den zwanziger Jahren bis zum Großmodell mit knapp 20 kg wird alles vertreten sein. Aber auch die im Wasserflug weniger versierten Piloten können gerne Ihre Fun Cup und Co. mit Schwimmern versehen und hier testen.

Alle Gastpiloten sind herzlich willkommen. Für eine Startgebühr von 5.-- € kann den ganzen Tag beliebig oft von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geflogen werden. Einzige Bedingung: es muss vom Wasser gestartet und auch gelandet werden. Das gilt auch für Hubschrauber und Multikopter.

Achtung: Unbedingt Kenntnissnachweis vorlegen!
Nähere Informationen unter https://www.dmfv.aero/

Wir freuen uns selbstverständlich auch über alle Zuschauer, die sich diese sicherlich nicht alltäglichen Flugvorführungen nicht entgehen lassen wollen. Der Eintritt ist frei. Die Zufahrt und der Zuschauerparkplatz ist der reguläre Parkplatz für den Badesee.

Den Piloten ist es gestattet die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge an der Ampelkreuzung zu nutzen und nach dem Ausladen, Ihr Fahrzeug auf den Parkflächen um das Nord Tor zu parken.

Erfrischungsgetränke, heißer Kaffee und Kuchen stehen bereit solange der Vorrat reicht.

Wir freuen uns auf Euer Kommen,

der Vorstand des FMCD

Hallo liebe Modellflugfreunde,

schon wieder ist ein Jahr vergangen, und der Termin für unseren Vereinswettbewerb rückt unaufhaltsam näher.

Der Wettbewerb findet am Wochenende vom 23. und 24. September 2017 statt, er wird in 3 Sparten ausgetragen, der Ablauf ist wie folgt geplant:

Samstag 23.09.2017

  • 15°° bis 18°° Uhr Segelflugzeuge

Sonntag 24.09.2017

  • 10°° bis 13°° Uhr Helikopter
  • 15°° bis 18°° Uhr Motorflugzeuge
  • anschließend Siegerehrung für alle Sparten

Am Samstagabend wollen wir mit den Teilnehmern aller Sparten, also auch mit denen die erst am Sonntag fliegen, bei einer Grillparty den ersten Wettbewerbstag ausklingen lassen.

Die Wettbewerbsbedingungen werden nicht mit der Post versendet, sie werden wie bisher rechtzeitig im Vereinshaus ausgelegt. Eine vorherige Anmeldung zum Wettbewerb ist nicht erforderlich, wer kommt fliegt mit – hoffentlich recht viele.

Wir werden auch in diesem Jahr versuchen Punktrichter aus anderen Vereinen zu gewinnen, um möglichst objektiv zu bewerten. Den jeweils ersten drei Siegern winken wie immer kleine Präsente.

Nun ans Werk und fleißig trainiert, wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns auf ein spannendes Wochenende.

Mit freundlichem Fliegergruß

Rainer Luniak

Liebe Vereinsfreunde,

wir brauche helfende Hände am D-Day!

Wer am 21. ab 15:00 (Aufbau), 22. & 23. Juli mit anpacken möchte, meldet sich bitte bei Wolfgang (einsatz.d-day@fmc-dietzenbach.org).

Dieser Einsatz ist eine prima Gelegenheit Arbeitsstunden zu leisten.

Kuchenbäcker aufgepasst: Wer einen Kuchen für die Veranstaltung backen möchte, trägt sich bitte in die Liste am schwarzen Brett ein oder schreibt eine E-Mail an Wolfgang (einsatz.d-day@fmc-dietzenbach.org).

Hallo liebe FMCD Jugend,

die jährliche Jugendversammlung des FMCD steht wieder an. Ich lade Euch dazu ein am Sonntagmittag den 11.06.2017 um 14:00 Uhr in unser Clubhaus in Dietzenbach.

Wir müssen diesmal einen neuen Jugendvertreter wählen, da Thore in diesem Jahr 18 geworden ist und somit als Jugendvertreter nicht mehr zu Wahl stehen kann. Im Übrigen wird mich Thore als Jugendleiter vertreten. Ich bitte daher um vollzähliges Erscheinen.

Wir werden außerdem noch die Aktivitäten für das laufende Jahr besprechen.

Holm und Rippenbruch

Jürgen, Jugendleiter FMCD

Dietzenbach 04. Mai 2017

Kommentar vom 1. Vorsitzenden

Liebe Vereinsfreunde,

die oft diskutierte neue Luftverkehrsverordnung ist am 07.04.2017 veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Wir haben die Verordnung in den Downloadbereich gestellt, damit sie von jedem Mitglied zur Kenntnis genommen werden kann.

Für uns als Mitglieder eines Vereines mit einer Auflassgenehmigung und Flugleiter hat sich relativ wenig geändert. Das vielzitierte Thema der Höhenbeschränkung von 100 m ist für uns KEIN Thema, wir haben diese Höhenbeschränkung schon immer und für uns war das nie ein Problem. Wir sind alle erfahrene Modellflugpiloten, wir können alle unsere Flughöhe sehr gut einschätzen und halten uns an diese Höhenbeschränkung. Eine Telemetrie mit Höhenübertragung ist somit nicht notwendig. Wer dennoch eine Telemetrie an Bord hat, muss sich selbstverständlich auf diese Daten verlassen und die vorgeschriebene Flughöhe einhalten.

Es ergibt sich allerdings ein Widerspruch zu unserer Auflassgenehmigung, denn ein Pilot mit Kenntnisnachweis, dürfte auf einem Nachbargrundstück, die Erlaubnis des Grundstückseigentümers vorausgesetzt, auch höher wie 100 m fliegen. Ich kläre das mit der Zulassungsbehörde.

Einige Änderung wird die Kennzeichnungsplicht für Flugmodelle und der Kenntnisnachweis für Piloten sein. Dies gilt aber erst ab dem 01.10.2017.

Wie die Kennzeichnung eines Modells, im Besonderen mit einem Gewicht von 250 Gramm, im Detail aussehen soll, ist noch nicht beschrieben. Bei unserer Hauptversammlung hatte ich für größere Modelle ein Beispiel gezeigt. Ich halte eine 3cm x 2cm große Edelstahl Platte mit Gravur für geeignet. Diese kann, wie bei manntragenden Flugzeugen, links unter dem Höhenleitwerk angebracht werden. Eines unserer Vereinsmitglieder kann diese Kennzeichen für eine kleine Spende anfertigen. Es gibt sie aber auch beim DMFV zu kaufen.

Wie der Kenntnisnachweis aussehen soll, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Ein EASA PPL oder eine Modellflugberechtigung über 25kg scheint aber nach derzeitigem Informationsstand ausreichend. Wir werden vom Vorstand aus, hier am Ball bleiben und uns als Verein auch bewerben, solche Kenntnisnachweise ausstellen zu dürfen.

Bei dem FPV Fliegen, das Fliegen mit Videobrille oder Monitor gibt es allerdings Änderungen.
(frei wiedergegeben aus Homepage DMFV)

Fluggeräte unter 250 Gramm dürfen mit FPV geflogen werden, bis zu einer Flughöhe von 30 m ohne Luftraumbeobachter.

Fluggeräte über 250 Gramm dürfen mit FPV bis zu einer Höhe von 30 m geflogen werden, jedoch nur mit einer zweiten Person als Luftraumbeobachter.

Soll über 30 m Höhe mit FPV geflogen werden, dann muss ein Schüler- Lehrer System eingesetzt werden, wobei der Pilot ohne FPV der Lehrer ist, der jederzeit eingreifen kann.

Wird ein Fluggerät auf Sicht geflogen, ein Monitor mit Livebild steht nur als Sekundärsichtgerät bereit, so wird dieses Fluggerät wie ein „Normales Modellflugzeug“ der entsprechenden Gewichtsklasse behandelt.

Das Fliegen auf Geländen ohne Aufstiegserlaubnis, das sog. Wildfliegen, möchte ich hier nicht kommentieren. Jeder Pilot muss sich für diesen Fall selbst über die Rechtslage informieren.

Ich wünsche Euch auch weiterhin viel Spass bei unserem Hobby,

Holm und Rippenbruch

Ralf Kaiser, 1. Vorsitzender

Quellen: Homepage DMFV, Luftverkehrsordnung