Bei herrlichstem goldenen Oktober Wetter waren am Samstag und Sonntag jeweils mehr als 50 Modelle am Start. Etwa 40 Piloten aus den umliegenden Vereinen, aber auch von weiter weg, so z.B. aus Saarbrücken, waren gekommen um hier ihre Wasserflugmodelle fliegen zu lassen.

Neugierig, durch die vielen Berichte in den lokalen Zeitungen, kamen an den beiden Tagen auch weit über 100 Zuschauer zum Badesee in Nieder Roden. Am Sandstrand jenseits der Absperrung wurde sogar ausgiebig Sonnengebadet.

Gemäß unserer Auflassgenehmigung dürften jeweils drei Modelle gleichzeitig fliegen. So waren auch fast den ganzen Tag über drei Modelle in der Luft. Sehr oft natürlich die beliebten Schaumwaffeln wie FUN Cup und Co, aber es waren auch tolle Leckerbissen dabei.

Unser langjähriges Mitglied Rainer hatte gleich zwei Großmodelle aus Eigenbauproduktion mitgebracht, eine Canadair und die allseits bekannte Dornier DO 24.

Ein sehr außergewöhnliches Modell war auch der Nachbau einer französischen CRI-CRI auf Schwimmer.

Zufälligerweise fanden sich auch gleich vier Schneider Racer ein, nämlich die Nachbauten der italienischen Rekordmaschine Macchi M72. Das Original aus dem Jahr 1932 hält bis heute den Geschwindigkeitsrekord für Kolbengetriebene Wasserflugzeuge mit deutlich über 700 km/h. Die Racer von Dietmar und dem Präsi kommen, GPS gemessen, auf gut 200 km/h.

Am Sonntag konnten die Zuschauer auch noch die 3,3m große Piper J3 mit einem 70ccm Kolbenmotor im Flug anschauen. Der Wind war nicht ganz so schwach wie erwartet, aber aus der richtigen Richtung und so konnte unser Präsi die mächtige J3 einige Male über die Wasserfläche gleiten lassen.

Es war das beste Wasserfliegen, das der Verein je veranstaltet hat, sicherlich aufgrund des wunderschönen Oktober Wetters. Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen Piloten, bei dem Helferteam vom FMCD, insbesondere bei unserer guten Fee Astrid und ganz besonderer Dank geht auch wieder an die Verantwortlichen der Stadt Rodgau und das Team vom Badesee.

Die nächste Wasserflugveranstaltung findet im April 2019 statt. Wir denken auch darüber nach, ob wir eine Veranstaltung für Modellboote ansetzen werden.

Dietzenbach, 16.Oktober 2018

Der Flug und Modellbau Club Dietzenbach lädt ein zum Doppeldecker und Oldtimer Treffen am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Juni ab 10:00 Uhr. Unser Platz ist zugelassen für Verbrenner und Turbine bis 25 kg Abflugmasse. Wir haben freies Fliegen sooft und solange Ihr wollt, am Samstag bis 20:00 Uhr, am Sonntag bis ca. 17:00 Uhr. Selbstverständlich ist auch unser Grillstand wieder am Start, diesmal mit einer sehr leckeren Überraschung.
Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Das war ein großartiges Wasserfliegen. Wir bedanken uns bei allen Piloten und Gästen und vor allem bei der Stadt Rodgau und dem Team vom Strandbad.

von Rainer Luniak

Ja, ja ich hab eure Sprüche noch alle im Ohr als ich im Kreise einiger Vereins-kameraden letztes Jahr lauthals verkündet habe vorerst kein neues Modell zu bauen und nun gestehen musste das ein Neubau bereits das Rohbaustadium erreicht hat.

Also dann der Reihe nach:

Anfang Dezember musste ich feststellen dass noch viel Winterzeit bevorsteht: lange Schlechtwetterperioden und kein Modell bauen – das geht ja gar nicht!

Fürs Wasser sollte es sein und was historisches, da kommt man an den Dorniers nicht vorbei.

Do-X, Do 24 und Do 24 ATT kamen in die engere Wahl. Nach Recherchen im Internet und Abwägung diverser Fakten für die Umsetzung als Eigenkonstruktion in der Bauweise Rumpf und Formteile aus Isolierschaumplatten/GFK und Flügel und Leitwerk in Styropor/Abachi fiel die Wahl auf die Do 24 T, so wie sie als Flugboot in der Seenotrettung ehemals eingesetzt war.

Das Original

Die Dornier Do 24 war ein dreimotoriges, hochseefähiges Fernaufklärungsflugboot das 1937 zum ersten mal flog. Ursprünglich für die Niederlande gebaut wurde es bis in die 1970er Jahre vor allem zur Seenotrettung eingesetzt. Noch heute fliegt die modernisierte Do 24 ATT.

Insgesamt wurden von 1937 bis 1947 313 Maschinen der unterschiedlichen Typen gebaut. Die größte Stückzahl erreichte der Typ T3 mit 172 Stück, 125 davon wurden an die Niederlande und 47 Stück an Frankreich ausgeliefert.

Technische Daten Do 24 T:

Kenngröße Daten
Länge 21,95 m
Höhe 5,75 m
Flügelspannweite 27,27 m
Tragflügelfläche 108 m²
Antrieb drei Bramo-323-R-2-Sternmotoren mit je 736 kW (1.000 PS)
Höchstgeschwindigkeit 340 km/h in 3.000 m Höhe
Dienstgipfelhöhe 5.900 m
Reichweite 2.900 km
Leermasse 9.200 kg
Startmasse 18.400 kg
Bewaffnung je ein 7,92-mm-MG 15 in Bug und Heck, eine 20-mm-Kanone MG 151 im Rückenturm

Nicht nur im Internet gibt es zu diesem Baumuster viele Bilder und Pläne sowie interessante YOUTUBE-Videos, ein restauriertes Exemplar das ehemals in Spanien als Seenotretter eingesetzt war kann unter anderem in der Flugzeugwerft des Deutschen Museums in Schleißheim in Augenschein genommen werden.

Das Modell

Die Erstellung des Rumpfes aus Isolierschaumplatten mit Beschichtung durch GFK hat sich besonders bei Wasserflugmodellen als vorteilhaft erwiesen. Dieses Material ist preiswert im Baumarkt zu bekommen und ist sehr gut mit dem Teppichmesser, Säge, Schleifklotz etc. – ähnlich wie Balsaholz zu bearbeiten.
Hinzu kommt dass das Material in gewissen Grenzen auch elastisch und plastisch verformbar ist. Verklebungen sind problemlos mit Ponal, Laminierharz oder Epoxykleber je nach Beanspruchung auszuführen. Dies ist bereits mein achtes Modell in dieser Bauweise: Cessna C421, De Haviland Comet 88, Bombardier Canadair C 415 und einige Eigenkonstruktionen bis 2,35m Spannweite und 9kg Abfluggewicht.

Vor dem Bauen kommt das Zeichnen. Nach den Vorlagen aus dem Internet wurde zunächst eine Seitenansicht und 10 Querschnitte des Modellrumpfes erstellt.

Natürlich musste vorher der Maßstab und damit die Größe des geplanten Modells festgelegt werden.

Um die Transportierbarkeit bei der vorgesehenen ein –teiligen Tragfläche zu gewährleisten (Zweiteilung geht nicht wegen dem mittleren Motor und der mittigen Verbindung zum Rumpfbaldachin, Dreiteilung erfordert zwei Steckverbindungen mit entsprechendem Mehrgewicht) sollte die Spannweite bei ca. 2,0 m liegen.

Original Do 24 Modell Do 24
Spannweite 27,27 m 1,95 m
Rumpflänge 21,95 m 1,57 m

Dies entspricht einem Maßstab von 1:14.

Die Rumpfform der Do 24 mit ihren speziellen Krümmungen und Radien sowie der Aufbau des Unterwasserbootes stellt eine besondere Herausforderung dar. Ich entschloss mich zu folgender Ausführung.

Zunächst wurde eine “Grundplatte“ in der Form der Rumpfdraufsicht aus einer 20mm dicken Isolierplatte erstellt und in der Krümmung der Rumpflängsachse gebogen. Damit diese Krümmung beim weiteren Rumpfaufbau erhalten bleibt wurde in der Rumpfmittelachse ein Längsspant aufgeleimt. Die beiden Zuschnittschablonen sind im folgenden Foto zu sehen.

Danach erst wurden die Querspanten zu beiden Seiten des Längsspants angeleimt, der vorgefertigte Baldachin aus 15 mm Alurohr und danach die beiden Seitenteile angeleimt. Alle diese Teile wie auch die nun folgende obere Abdeckung sind ebenfalls aus 20 mm Material hergestellt.

Nach Austrocknung des Klebers (Ponal Express) wird die Rumpfkontur durch Beschleifen mit grober Körnung (ca. 60er) hergestellt. Dabei ist natürlich viel Material abzutragen um den auf der Oberseite halbrunden Rumpf zu erhalten.
Dies ist jedoch bei dem verwendeten Werkstoff ohne Mühe machbar, angenehm ist dabei die Eigenschaft des Werkstoffes nicht wie Balsastaub die Schleimhäute des Modellbauers zu belasten sondern das Schleifgut fällt zu Boden.

Auf den folgenden Fotos ist bereits die charakteristische Rumpfform der Do 24 zu erkennen. Lipopacks dienen u. a. auch zum Beschweren – hier beim aufkleben der unteren keilförmigen Stufe 1.

Weiter geht es mit dem Rumpfboot , eine Kielfinne wurde aus Sperrholz erstellt und aufgeleimt. Danach wurde mit weiteren Formteilen beigefüttert und wieder geschliffen bis der charakteristische Rumpfboden entstand.

Es folgten die 2. keilförmige Hauptstufe und die hintere Stufe nach der Hauptstufe.

Die beiden Stützschwimmkörper links und rechts am Rumpf wurden aus 60mm dicken Isolierschaumplatten mit dem heißen Draht geschnitten. Die Pofilierung ist die gleiche wie beim Flügel – ein halbsymetrisches Profil. Die beiden Stummel erhalten einen relativ großen Anstellwinkel zur Rumpfachse um das Abwassern zu erleichtern.

Die Entstehung der Seitenleitwerke und der Motorgondeln ebenfalls aus dem Plattenmaterial ist auf dem folgenden Foto zu sehen. Die Seitenleitwerke sind mit Hohlkehlscharnier erstellt und mit 80gr Glasgewebe belegt. Die Motorgondeln wurden jeweils aus zwei 60mm Zuschnitten die mit Doppelklebeband fixiert und über zwei Kreisschablonen mit 100mm Durchmesser über den heißen Draht geschnitten. Der so entstandene Zylinder wurde dann händisch in die Tropfenform geschliffen mit dem Ausschnitt für die Tragfläche versehen und anschließend mit 163gr Glasgewebe belegt.

Das Höhenleitwerk ist konventionell in Styro/Abachi-Bauweise erstellt und hat ein 12%iges NACA-Profil. Die beiden Seitenleitwerke wurden fest mit dem Höhenleitwerk verleimt, das gesamte Leitwerk wird mit zwei M6 Nylonschrauben am Rumpf befestigt. Für die Ruderbetätigung wurden je Seitenruder ein 2,5kg Metallgetriebe-Servo und je Höhenruderhälfte ein 3,0kg Metallgetriebe-Servo eingebaut. Das nächste Foto zeigt den rohbaufertigen Rumpf noch unbeschichtet, jedoch mit montiertem Leitwerk.

Der Flügel weist im rechteckigen Mittelteil eine enorme Profiltiefe von 385mm auf, diese verjüngt sich in den trapezförmigen Außenflügeln auf 175mm. Als Profil kam innen wie außen ein NACA 2415 zur Anwendung. Durch die starke Trapezform der Außenflügel und die Tatsache dass ich die Flächenkerne ohne eine zweite Person geschnitten habe musste ich vier Kerne verwerfen bis ich zwei brauchbare erhalten habe. Der weitere Aufbau ist wie gewohnt, beplanken mit 1mm Abachifurnier/Epoxidharz und pressen in der Vorrichtung bis zum Aushärten. Nasenleiste aus 10mm Balsa anbringen, Randbögen ebenfalls aus Balsa ankleben und Verschleifen des Ganzen. Die Beschaffung von Abachifurnier beschränkt sich offenbar auf nur wenige Lieferanten, auf Grund der erwähnten Geometrie der drei Flügelteile hätte eine Beplankung mit Balsabrettchen sehr viel Verschnitt und damit die 2-3fachen Kosten gegenüber Abachifurnier erzeugt. Ich habe von der Fa. balsabar in Neumarkt zwei 1mm-Furnierbögen 3650mm x 400/450mm bestellt. Diese kamen gerollt als Paket 500x500x500 für ca. 29,-€ inkl. Verpackung und Versand in einwandfreier Qualität bei mir an. Nach dem Beplanken aller Flügelteile blieb auf Grund des günstigen Furnierformates ca. 50% für das nächste Modell über.

Die drei Flügelteile wurden stumpf mit 5min-Epoxy miteinander verleimt, so dass die Flügeloberseite eine gerade Linie bildet, also die Profilverjüngung der Außenflügel eine V-Form bildet – entsprechend dem Original. Die Stoßstellen wurden mit einer Lage 165gr. Glasgewebe verstärkt.

Der Flügel wird mit zwei M5 Stahlschrauben auf dem Baldachin befestigt. Im Bereich der Auflage wurde die Fügelunterseite mit 2 Lagen 163gr Glasgewebe verstärkt. Die beiden Schrauben liegen natürlich im Bereich der mittleren Motorgondel, hierzu wurden zwei 20mm Rundhölzer senkrecht in voller Profildicke in die Flügelmitte eingelassen und auch auf der Flügeloberseite mit Glasgewebe verstärkt.

Danach wurden die drei Motorgondeln sauber ausgerichtet und mit dem Flügel verklebt. Zur Aufnahme der Motore sowie für die Befestigung der Cowling wurde frontseitig ein sternförmiger Spant eingebaut. Ebenso wurden bereits die Öffnungen für den Einbau der Regler hergestellt und verkastet. Natürlich musste zu diesem Zeitpunkt die Auswahl der Antriebstränge erfolgt sein. Als Antrieb ist vorgesehen 3 Außenläufer der Größe 3642 mit 1250KV, 3-Blatt Propeller der Größe 10x5, und drei 60A-Regler ohne BEC und 3-zellige LIPO-Akkus.

Dies ist der aktuelle Stand, deshalb endet hier vorläufig meine Dokumentation. Selbstverständlich wird diese nach Fertigstellung der Do 24 T ergänzt. Ich hoffe Euer Interesse für die beschriebene Baumethode oder so herrliche Wasserflieger wie etwa die Do 24 geweckt zu haben und stehe selbstverständlich für Fragen gerne zur Verfügung.

Holm und Rippenbruch, Rainer Luniak

MIG 15 von 3D Print-Lab

Erster kleiner Erfahrungsbericht.

Endlich war sie fertig, die gedruckte MIG 15. Im Januar hatte ich von meinem Freund Thomas den Teilesatz für die MIG 15 aus dem 3D Drucker bekommen und war seitdem mit viel Sekundenkleber am Werk. Einiges wurde modifiziert, da ich beim Triebwerk etwas „Ordentliches“ aus deutschen Landen einbauen wollte. Soweit war alles startbereit, bis am Freitag beim letzten Triebwerkstest sich ein Kabel von einem 4S Lipo löste. Dumm gelaufen, es war ein fast neuer Akku Pack, den wollte ich nicht aufschneiden und mit irgendeinem Schrumpfschlauch wieder zusammenflicken. So hab ich den Akku eingeschickt. Sonntag der 25.3. war eigentlich ein perfekter Tag für das geplante Einfliegen in Karbach. Dort gibt es reichlich Platz und eine lange Asphaltpiste, nur der Akku fehlte. Glücklicherweise konnte mir Peter mit fast passenden Akkus am Samstagabend aushelfen. Aber die Stecker passten nicht, sodass noch ein Adapterkabel her musste. Trotzdem stand der Erstflug unter keinem guten Stern. Das Wetter war wie gesagt ideal und um 15:30 stand die MIG eingeschaltet auf der Piste 36 in Karbach. Ruderprobe, alles perfekt, „Ready for Take Off“. Langsam Gas rein, die MIG schnurrt los wie vom Gummi gezogen und hebt nach 20 Metern seidenweich ab. Alles super, ich muss nur etwas Höhe nachtrimmen, das war aber zu erwarten, da ich den Schwerpunkt sicherheitshalber weit nach vorne gelegt habe. Die Leistung ist wirklich beeindruckend, obwohl das Triebwerk außergewöhnlich leise ist. Ich hatte keine Telemetrie an Bord, aber beim ersten Überflug dürften es sicherlich 160 km/h gewesen sein. Die Freude war groß, dass die MIG so großartig flog. Leider nur ein paar Sekunden. Beim Anflug zum zweiten tiefen Überflug veränderte sich das angenehme Jetgeräusch urplötzlich zum lauten Kreischen und die Leistung brach zusammen. Da hatte der Jet wohl etwas Unverdauliches angesaugt. Die Position war natürlich denkbar schlecht für einen Motorausfall. Vor dem Platz, viel zu hoch und viel zu schnell für eine Landung. Irgendwie gab der Impeller noch etwas Schub ab, sodass eine Platzrunde möglich war. Zu allem Elend kam das Linke Fahrwerk nicht raus. Sowas hatte ich auch schon mal in der Werkstatt. Beim dritten oder vierten Versuch hat es in der Werkstatt geklappt, aber hier war dafür keine Zeit. Also Fahrwerk rein, Anflug schwenken zur Graspiste. Ohne die Stallspeed getestet zu haben kam die MIG lammfromm im flachen Anflug herein und ließ sich mit gehobener Nase sanft ausflairen und setzte sich butterweich ins Gras. Erstmal große Erleichterung, dass alles gutgegangen war. Beim Blick ins Triebwerk kam der Schock, ein Blatt war offensichtlich weggeflogen und hatte den kompletten Rotor und Gehäuse beschädigt. Für heute war‘s das erst mal mit Fliegen. Aber der erste halbe Flug hat saumäßig viel Spaß gemacht und ich kann‘s kaum erwarten mit repariertem Jet zum zweiten Flug zu starten.

Wer mehr wissen möchte über die Gedruckte MIG, kann gerne anrufen oder über die Homepage schreiben.

Technische Daten der MIG 15

  • Spannweite 1,20 m, Gewicht 3,2 kg
  • Impeller Wemotec Midi Jet mit HET 650-58
  • 8S 4100 mAh
  • Fahrwerk Hobby King
  • TX/RX Sektrum DX18 mit AR9350 Kreisel